zu viele Aufgaben gleichzeitig

Zu viele Aufgaben gleichzeitig? So bekommst du wieder einen Überblick

Du hast mehrere Dinge gleichzeitig offen. Eine Aufgabe bei der Arbeit, einen Termin, eine Nachricht, die du noch beantworten wolltest, den Einkauf, etwas im Haushalt und vielleicht noch etwas, das du schon seit Tagen oder Wochen vor dir herschiebst.
Alles ist irgendwie wichtig. Und genau deshalb fällt es schwer, überhaupt anzufangen.
Du gehst die Dinge im Kopf immer wieder durch, springst von einer Aufgabe zur nächsten und hast am Ende trotzdem nicht das Gefühl, wirklich zu wissen, was jetzt dran ist.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass du zu wenig organisiert bist. Vielleicht versuchst du gerade einfach, zu viele offene Dinge gleichzeitig im Kopf zu behalten.

Wenn alles wichtig wirkt

Wenn viele Dinge gleichzeitig offen sind, fühlt sich schnell alles dringend an. Die Nachricht, die du noch beantworten möchtest. Der Termin, den du vereinbaren musst. Der Einkauf. Die Aufgabe, die schon seit Tagen wartet. Und dann kommt noch etwas Neues dazu.

Im Kopf wird daraus schnell ein einziger großer Stapel.

Dabei sind die Aufgaben meistens gar nicht gleich wichtig. Manches muss heute passieren. Manches kann bis morgen warten. Etwas anderes hat vielleicht überhaupt keine Priorität mehr, obwohl es schon lange auf deiner Liste steht. Genau deshalb bringt es wenig, einfach noch schneller zu arbeiten oder eine noch längere To-do-Liste zu führen.

Du brauchst zuerst einen Überblick darüber, was tatsächlich vor dir liegt und was davon deine Aufmerksamkeit braucht.

So bekommst du wieder Ordnung in deine Aufgaben

1. Alles aus dem Kopf

Nimm dir ein paar Minuten und schreib alles auf, was gerade offen ist. Nicht nur die großen Aufgaben. Auch die kleinen Dinge, die immer wieder in deinem Kopf auftauchen. Eine Rechnung überweisen. Einen Termin vereinbaren. Eine Nachricht beantworten. Den Urlaub planen. Die Unterlagen für einen Termin zusammensuchen. Einen Handwerker zurückrufen.

Es muss noch keine schöne Liste sein. Bewerte die Punkte zunächst nicht und sortiere sie auch noch nicht. Du musst an dieser Stelle noch nicht überlegen, wie du alles möglichst schnell erledigst.

Das Ziel ist nicht, sofort Ordnung zu schaffen. Erst einmal soll alles sichtbar werden. So musst du nicht länger versuchen, dir all diese Dinge gleichzeitig zu merken.

2. Einmal grob sortieren

Wenn alles vor dir steht, geh die Liste einmal durch. Bei jedem Punkt kannst du dich ganz einfach fragen:

Muss ich mich darum kümmern? Muss es bald sein? Oder kann es warten?

Manches wird dadurch sofort klarer. Vielleicht gibt es etwas, das heute wirklich erledigt werden muss. Vielleicht ist etwas wichtig, kann aber bis nächste Woche warten. Und vielleicht steht auf deiner Liste etwas, das du eigentlich gar nicht mehr machen möchtest oder das sich inzwischen erledigt hat. Du musst daraus keine perfekte Prioritätenliste machen. Es geht nur darum, aus einem großen Haufen offener Dinge wieder ein bisschen Ordnung zu schaffen.

3. Nur eine Sache auswählen

Jetzt kommt der Teil, der oft am schwersten ist. Schau dir an, was übrig geblieben ist, und frag dich:

Was ist der nächste sinnvolle Schritt?

Vielleicht ist es ein kurzer Anruf. Vielleicht musst du nur einen Termin vereinbaren. Vielleicht gibt es eine Aufgabe, die heute tatsächlich zuerst dran ist.

Dann kümmerst du dich nur um diesen einen Punkt. Du hast damit nicht deine gesamte Aufgabenliste erledigt. Aber du hast wieder einen klaren Punkt, an dem du anfangen kannst.

Der nächste klare BlueRime-Schritt

Wenn du gerade das Gefühl hast, dass alles gleichzeitig auf dich wartet, nimm dir zehn Minuten.

Schreib auf, was gerade offen ist. Sortiere erst danach. Und wähle anschließend eine Sache aus, mit der du anfangen möchtest.

Du musst nicht alles gleichzeitig lösen. Schreib es auf, ordne es und entscheide dann, was jetzt dran ist.

Tipp: Wenn nach einem langen Arbeitstag nicht nur die Aufgaben im Kopf bleiben, sondern du auch schwer in den Feierabend findest, kann dir unser 10-Minuten-Feierabend helfen.

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1 Kommentar zu „Zu viele Aufgaben gleichzeitig? So bekommst du wieder einen Überblick“

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